Homöopathie

Von Samuel Hahnemann (1755-1843) aufgestelltes Heilverfahren, wobei die Krankheiten in niedrigen Dosen mit jenen Mitteln behandelt werden, die in höheren Dosen bei Gesunden ähnliche Erscheinungen hervorrufen würden.

Similia similibus curentur

Die Arzneimittel werden in der Homöopathie durch Verreibungen bzw. Verdünnungen in sogenannten Potenzen verabreicht.
Die Verdünnung erfolgt dabei meist nach dem Dezimalsystem (Dezimalpotenzen).

Zum Beispiel D1 = 1:10, D2 1:100 usw.

Verdünnungen > D12 werden als hohe Potenzen,
Verdünnungen < D12 als mittlere und tiefe Potenzen bezeichnet.

Für Tiefpotenzen gilt als Grundlage das Arndt-Schulz'sche Gesetz (1885), wonach

schwache Reize die Lebenstätigkeit anfachen,
mittlere Reize diese fördern,
starke Reize hemmen
und stärkste Reize diese aufheben.